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Am 21. Oktober 1968 wurde der Motorsportclub (MSC) Rhön in Münnerstadt aus der Taufe gehoben. Die Gründungsmitglieder Karl Exner, Paul Schüller, Hans Stein, Horst Pacholet, Karl Dünisch und Alfred Werner waren zuvor allesamt beim ADAC-Ortsclub Bad Neustadt aktiv dabei und besuchten verschiedene Bergrennen in der Region, z. B. Alzenau, Ellerberg oder das heute noch existierende Bergrennen Eichenbühl. Schließlich wollten sie selbst eine solche Motorsportveranstaltung ausrichten. Da der ADAC-Ortsclub Bad Neustadt diese Idee nicht mittragen wollte, entschloss man sich, einen eigenen Motorsportclub zu gründen, um so den Traum vom eigenen Bergrennen wahr werden zu lassen.

Nun galt es, eine geeignete Rennstrecke zu finden. Die Rhön, und damit die nötigen Bergstraßen, waren quasi vor der Haustüre. Zur Wahl standen verschiedene Strecken, die natürlich intensiv besichtigt wurden. Eine Idee war sogar der Weg hinauf zum Kreuzberg, doch für die Besucher des Klosters wäre es während des Rennens nicht möglich gewesen, die beliebte Pilgerstätte mit einem Fahrzeug zu erreichen. Eine weitere Option war der Franzosenweg bei Oberelsbach, doch dieser befand sich in einem schlechten Zustand. Die dritte Möglichkeit war die Landstraße von Hausen hinauf zum Rhönhof. Da dieser damals noch bewirtschaftet wurde, war die Straße gut ausgebaut. So fiel die Wahl auf den Hauenstein.

Das erste Rennen fand am 25. und 26. Juli 1970 noch unter dem Namen „Heidelstein Bergrennen“ unter dem Dachverband des Automobilclubs von Deutschland statt. Erst ab 1974 lautete der Titel des Motorsportevents „Hauenstein Bergrennen“, da unweit der Strecke die Wüstung Hauenstein liegt, ein ehemaliges adliges Gut der Herren Sittig und Hans Wilhelm von Rapp, das im 16. Jahrhundert erstmal urkundlich erwähnt wurde.

In den ersten beiden Jahren befand sich der Start etwa 300 Meter oberhalb der heutigen Jopp-Kurve, die Strecke war 3,3 Kilometer lang. Von 1972 bis 2003 starteten die Autos dann in der heutigen Jopp-Kurve auf die 3,8 km lange Rennpiste bis zum Rhönhof. Im Jahre 2004 wurde der Start auf die Straße Richtung Rüdenschwinden verlegt. Es gab erstmals den „Zuschauermagneten Jopp-Kurve“ und die extra gebaute „Jopp-Schleife“ feierte ebenfalls ihre Premiere. Da das Ziel allerdings weiter talwärts verlegt werden musste, blieb die Streckenlänge bei 3,8 Kilometern. Seit man die Ziellinie im Jahr 2007 wieder an den alten Standort zurückverlegen konnte, beträgt die Streckenlänge 4,2 Kilometer. Damit ist der Hauenstein die zweitlängste Bergrennstrecke Deutschlands.


Zu Ehren des Vereinsgründers Karl Exner gibt es heute an der Strecke eine Gedenkstein für ihn (Bild).

Den Streckenrekord hält heute Alexander Hin mit seinem Osella PA 30, der eine Zeit von 1:38,773 Minuten in den Asphalt brannte. Die meisten Gesamtsiege errang Horst Fendrich aus Zotzenbach in Südhessen (neun Stück an der Zahl), gefolgt von Uwe Lang, der sechs Siege einfuhr.

(Quelle: Streutal-Journal; David Hauck)

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